Logbuch der Erinnerungen

Abenteuer Fuerteventura: Kurvenrausch in der Wüste

Nichts beschreibt das Gefühl von Freiheit besser als eine Fahrt durch die unendlichen Serpentinen der Insel.

Zwischen Himmel und Vulkangestein

Fuerteventura zeigt sich abseits der Strände von einer rauen, fast außerirdischen Seite. Wenn man die Küstenorte verlässt, verwandelt sich die Landschaft in ein Meer aus ockerfarbenen Hügeln und tiefschwarzen Lavaströmen. Die Straßen schneiden sich wie graue Bänder durch das Gestein und fordern volle Konzentration. Doch die Mühe wird belohnt: Hinter jeder Kuppe öffnet sich der Blick auf den Atlantik, der in der Ferne wie ein flüssiger Saphir glitzert. Es ist eine Fahrt für Entdecker, bei der der Weg das eigentliche Ziel ist.

Blick über die Berge

Die Kraft der Elemente

Der Wind ist auf diesen Höhenzügen ein ständiger Begleiter. Er formt nicht nur die Dünen im Norden, sondern gibt auch dem Hochland seinen Charakter. In den Momenten, in denen man anhält und den Motor abstellt, hört man nur das Pfeifen der Böen und das ferne Rauschen des Meeres. Die karge Vegetation zeugt vom Überlebenskampf in dieser trockenen Pracht. Hier wird einem die gewaltige vulkanische Kraft bewusst, die diese Insel vor Jahrmillionen aus dem Ozean gehoben hat – ein Ort, der gleichermaßen demütig und frei macht.

Vulkanlandschaft